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1.4.17

Athen und Piräus

Die Erkältung hält sich leider hartnäckig. Ich bin Athen daher entspannt angegangen. Nach dem Klassiker Akropolis stand noch eine Stadtführung (Free Tour) und Piräus auf meinem Programm. 
Die Tour hätte ich vielleicht zuerst machen sollen, denn viele Plätze und Gebäude hatte ich bereits auf meinen eigenen Erkundungstouren gesehen. 
Toll war die Tour vor allem in kulinarischer Hinsicht. In Athen spielt sich das Leben auf der Straße ab und überall gibt's leckere Dinge zu essen oder nette Bars für Gespräche. Da ich weder Gesprächspartner im Gepäck habe und leider auch gerade nichts schmecke, verschiebe ich diese Programmpunkte auf den nächsten Athen-Trip. Ich muss noch mal wiederkommen. 
Was ich allerdings schmecken konnte: die weltbeste Falaf außerhalb Israels. Kleiner Laden, lange Schlange. 

Auch empfehlen kann ich das griechische Fettgebäck. Da werden Kindheitserinnerungen wach😊

Nur bedingt empfehlen kann ich Piräus. Der Haupthafen ist furchtbar hässlich und eine einzige Baustelle. Nett sind die Yachthäfen ein Stück außerhalb. Schöner Blick auf die Bucht und lecker Kaffee am Hafen. 






29.3.17

Athen - Ankommen

Endlich in Athen. Mein Auftrag für heute: gesund werden (fiese, hartnäckige Erkältung). Meine "Medizin":  in der Sonne sitzen, Menschen beobachten und ab und zu den Standort wechseln. 

Als ich mich auf meinem ersten Sonnenplatz niederlasse wird klar: Man sieht sie, die Wirtschaftskrise. Menschen die betteln, Kinder und Mütter die im Müll wühlen, Kinder die mit ihrem Akkordeon an der Straßenecke sitzen und Geld erspielen....Ob es Flüchtlinge oder Einheimische sind, kann man nicht erkennen. Ich tippe auf eine Mischung. 

Das Wetter ist gut. Frühlingshafte 20 Grad. Ich hatte Athen gar nicht so entspannt in Erinnerung - zugegeben, das letze Mal als ich hier war, war ich 9 Jahre alt und kann mich eingentlich nur noch an die Akropolis erinnern. 

Man kann herrlich umherschlendern. Die Straßen sind voll mit Cafés und Restaurants. Am besten ist aber der Olivenhain rund um die Akropolis. Obwohl man mitten in der Stadt ist, ist es hier sehr ruhig. Es sind nur wenige Touristen und Einheimische unterwegs. Es gibt ein paar tolle Aussichtspunkte mit Blick auf die Akropolis oder nach Piräus.